Veranstaltungen

Die Plattschnacker treffen sich jeden 3. Mittwoch im Monat im IML (Industriemuseum Lohne) um 16.00 Uhr zu einer Kaffeetafel. Es werden die anstehenden Projekte und Aktivitäten besprochen. Doch auch die Pflege der plattdeutschen Sprache kommt nicht zu kurz. Es wird generell nur „Platt geschnackt“. Viele Dönkes aus alter und neuer Zeit regen zum Schmunzeln an.

Die Plattschnacker des Heimatverein Lohne setzen sich seit mehr als drei Jahre mit den Beinamen von Lohner Familien auseinander. Die im Herbst 2015  erstellte Broschüre ist auf ein großes Interesse gestoßen. Das Autorenteam  freut sich über weitere Beinamen und deren Ursprung. Die Kontaktdaten sind in der Broschüre zu finden.
Es sind viele Anregungen und Hinweise zu den Beinamen eingegangen, die z. Zt. eingearbeitet werden. Zum Jahresende 2017 wird es eine neue Ausgabe geben.
Zu erwerben ist die Broschüre im IML und in der Büchergalerie, Lindenstraße.

Am 15. Februar 2017 fand die schon traditionelle Kohlfahrt statt. Das Ziel war das Heimatmuseum in Barnstorf. Die Gemeinde Barnstorf und der Heimatverein konnten einen alten Hof, mitten im Ort gelegen, als Schenkung erwerben. Der Heimatverein unterhält das Anwesen und hat es zu einem interessanten und informativen Erinnerungsort ausgebaut. Es lohnt sich, dort eiige Stunden zu verbringen, erst recht im Sommer, wenn dort Aktivitäten laufen. Das Grünkohlessen fand im Rasthof Barnstorf statt. Der Abend wurde mit plattdeutschen Kohlliedern und vielen Dönkes versüßt.

Am 21. Mai fand um 15.30 Uhr der „Bräögeler Nommdag“ im Saal Hoyer statt. Das Organsationsteam, bestehend aus Elsbeth Deters, Magda Rießelmann, Hildegard Tölke und Fr-Jos. Riesselmann konnten fast 100 Gäste begrüßen. Nach der Begrüßung durch den Liederkreis „Sing man tau“ konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen „schnacken“, „klönen“ und Neuigkeiten austauschen. Der sich anschließende „Biller- un Dönkesnommdag“ präsentierte  neben der Volksschule Brägel und Gaststätte Südbeck (Fentken-Schmitt) das Schwerpunktthema „Sitten un Daun in Bräögel“  in Wort und Bild. Neben alten und jüngeren Fotos führten die dazu gehörigen Dönkes zu herzhaftem Lachen und kräftigem Applaus. Leider sind viele traditionelle Bräuche in den letzten Jahren auch in Brägel verloren gegangen. Doch ist positiv anzumerken, dass es seit 20 Jahren ein Dorffest auf dem ehemaligen Schulhof gibt, dass von Jung und Alt aus Nah und Fern  gut angenommen wird. Es ist von dem 1. Fotoabend eine kleine Broschüre erstellt worden, die bei Magda Rießelmann (Tel.: 04442/4060) erworben werden kann.

Die Radtour der Plattschnacker fand am 21. Juni 2017 statt. Über 20 Plattschnacker radelten von Lohne über Brockdorf und Langwege nach Holdorf, um dem Heimatverein Holdorf einen Besuch abzustatten. In dem Heimathaus, einem ehemaligen Lager für Getreide, wartete eine reichliche Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen auf die Gäste. Das ehemalige Kornlager wurde in Eigenleistung renoviert, umgebaut und zu einem schmucken „Heim“ ausgebaut. Der Heimatverein Holdorf hat über 350 Mitglieder. Eine wichtige Aufgab eist die Aufarbeitung der Holdorfer Geschichte und Archivierung. Zurück ging es über Ihorst und Mühlen nach Lohne..

Besichtigung der Windräder in Krimpenfort                                                                                           Das Juli-Treffen der Plattschnacker fand am 19.7.2017 bei Franz Rießelmann, Krimpenfort statt. Nach der Kaffeetafel im Garten mit selbst gebackenem, leckerem Kuchen wurde der Aufbau der Windräder besichtigt. Franz Rießelmann hatte ein Treckergespann für die 23 Teilnehmer/Innen vorbereitet, mit dem es zu den 3 Windkraftanlagen ging. Die beiden größeren Anlagen haben eine Leistung von 3 MW (3000 KW), die kleinere liegt bei 2,3 MW. Mit den 3 Anlagen können ca. 17000 Haushalte mit Strom versorgt werden.                                                                                                                   Beeindruckend ist der Aufbau von Windkraftanlagen. Beginnend mit dem riesigen Fundament, das die später auftretenden Kräfte aufnehmen muss. Die einzelnen Ringe, die wiederum aus zusammen-geschraubten Schalen bestehen, werden mit dem Fundament und mit einander verschraubt. Zur Verstärkung kommen noch Stahlseile, die im Inneren von der Turmspitze bis in das Fundament gehen, um die Kräfte aufzufangen. Auf die Spitze kommt die Kuppel mit dem Generator. Der Rotor mit den 3 Flügel wird ohne Getriebe an den Generator geflanscht. Die am Boden montierten Flügel werden als Einheit von dem Baukran angehoben, oben millimetergenau positioniert und verschraubt. Der Kran hat eine Höhe von 150 m, da die Nabenhöhe des Rotors bei 130 m liegt. Der erzeugte Wechselstrom kann nicht direkt eingespeist werden. Je nach Windstärke dreht sich der Rotor mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, wodurch ein Wechselstrom mit unterschiedlicher Frequenz entsteht. Er wird elektrisch „bearbeitet“, damit der erzeugte Strom bei der Einspeisung in das Versorgungsnetz die Frequenz von 50 Hz und die richtige Spannung hat.                                                                             Die Kosten betragen pro Anlage ca. 5.000.000 €, die Lebensdauer ca. 20 Jahre.

Im September, am 17.9.2017 gestalten der MGV, die Plattschnacker und der Liederkreis „Sing man tau“ den traditionellen „Plattdütschen Nommdag“ im Saal Römann.

Weitere Aktivitäten und Projekte folgen in Kürze.